Thesen zur Zukunft von Social Media

Wie werden sich Social Media in 2011 entwickeln? Diese Frage beantworten die zehn Thesen des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.. Die Fachgruppe, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, geht unter anderem davon aus, dass Social Media verstärkt in die Unternehmensorganisationen integriert werden. Dabei werden sie unter anderem beim Employer Branding und in der Produktentwicklung eine größere Rolle einnehmen. Auch werden nach Ansicht des BVDW neue Berufsbilder entstehen und Kampagnen nicht mehr das sein, was sie bisher waren.

„Wer relevant sein will, muss mitreden“

In der letzten Woche haben wir eine Studie aufgegriffen, in der Unternehmen Risiken der Social-Media-Nutzung angegeben haben. Demgegenüber und passend zu den oben genannten Thesen stehen fünf Risiken, die Unternehmen eingehen, die nicht in Social Media aktiv sind: Verlust an Relevanz, negative Brandingeffekte, fehlende Interventionsmöglichkeiten, Wettbewerbsnachteile und sinkende Mitarbeiterbindung.

Videos über Twitter verbreiten

Über die Plattform Twitpic lassen sich ab sofort Videos an Twitter weiterleiten. Die User können hier nun neben Fotos auch ihre Videos hochladen und in ihrem Netzwerk weiterverbreiten. Somit ergänzt dieser Dienst den Kanal sinnvoll, da nicht mehr nur auf ein Video beispielsweise auf der eigenen Homepage verlinkt werden muss. Unternehmen, die Bewegtbilder in ihren Kommunikationsmix integrieren wollen, haben jetzt eine weitere Möglichkeit, diese direkt ihren Followern zur Verfügung zu stellen.

Tipps für eine erfolgreiche virale Marketing-Kampagne

Im Blog Marketingshop haben wir Tipps entdeckt, die dabei helfen, eine virale Marketing-Kampagne erfolgreich durchzuführen. Neben einer gründlichen Planung sollten vorab etwa genaue Ziele definiert werden. Darüberhinaus ist der Inhalt entscheidend: Es verbreiten sich nur Botschaften im Netz weiter, die die Zielgruppe thematisch und vor allem emotional ansprechen. Diese Zielgruppe gilt es ebenfalls im Vorfeld auszuwählen. Für die Erfolgskontrolle werden beispielsweise spezielle Online-Tracking-Instrumente herangezogen.

Facebook goes Business

Das soziale Netzwerk Facebook wird seit einiger Zeit verstärkt auch für Business-Kontakte genutzt. Welche Möglichkeiten dies bietet, aber auch worauf die Nutzer achten sollten, hat die Zeit Online zusammengestellt.
Für eine weitere Vermischung der privat und beruflich genutzten Kanäle sorgt die Applikation BranchOut. Diese ergänzt Facebook um einen Stellenmarkt. Neben Stellenausschreibungen von Unternehmen sehen die User hier auch wo ihre Facebook-Kontakte und deren Freunde arbeiten. Ähnlich wie bei Xing und LinkedIn können sie ein eigenes Profil mit ihren beruflichen Stationen und Qualifikationen eintragen. Die Betreiber dieser Applikation sehen den Vorteil ihrer Facebook-Anbindung in den hohen Mitgliederzahlen des Netzwerks.

Buch bündelt Tipps von Kommunikationsexperten

Und nun ein Hinweis in eigener Sache: Unsere PR-Agentur nimmt an der Blog-Aktion “Kommunikation ist wertvoll” teil. Die Rhetorikexpertin Judith Torma Goncavles hatte die Idee zu dieser doch außergewöhnlichen Aktion. Dabei wird ein echtes Buch reihum an die teilnehmenden Blogger geschickt, die ihre Tipps dort hineinschreiben. Die Beiträge werden von diesen dann auch mit Foto in ihrem eigenen Blog dokumentiert. Die Reihenfolge der Einträge wird per Zufallsgenerator bestimmt. Wir sind daher gespannt, wann das Buch bei uns eintrudelt…