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Zu Beginn des Messe-Herbstes hat unsere PR-Agentur jetzt sieben Tipps für gute Pressemappen zusammengestellt. Sie runden die Messe-PR eines Unternehmens ab und geben den Redakteuren ein „Plus an Information“, das sie zu schätzen wissen. Pressemappen sind daher für alle persönlichen Redaktionskontakte wie Pressegespräche und Pressekonferenzen unerlässlich. Allerdings sollten sie echten Mehrwert bieten und dafür empfiehlt es sich, folgende Tipps zu beachten.
Diese Woche steht alles im Zeichen der weltgrößten IT-Messe, der CeBIT in Hannover. Heute Abend geht’s los, da wird die CeBIT offiziell eröffnet. Letztes Jahr übernahmen den Job Angela Merkel und Arnold Schwarzenegger. Dieses Jahr ist die Bundeskanzlerin traditionsgemäß wieder mit von der Partie, und als Vertreter des Gastlandes Spanien steht Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero auf der Eröffnungsbühne.
Doch obwohl die eigentliche Leistungsschau ja nun erst morgen beginnt, überschlägt sich schon seit einigen Tagen die Berichterstattung. Dabei fällt auf: Die CeBIT wird überwiegend verhalten bis sehr kritisch gesehen – dabei ist sie nach wie vor das Ereignis der IT-Branche. Es ist dabei schade, dass die Medien eine Veranstaltung schon vor Beginn so negativ beleuchten – schließlich hat die CeBIT immer noch 4.157 Aussteller und ist nach wie vor die weltgrößte Messe. Welches andere Land außer dem unsrigen würde eine solche Superlative so klein reden?
Die Zeit Online zitiert wie einige andere Medien eine dpa-Analyse, die CeBIT suche ihre Rolle in einer schwierigen Zeit. Den starken Abwärtstrend bei den Ausstellerzahlen (im vergangenen Jahr extrem begünstigt durch die Wirtschaftskrise) konnte man in Hannover zwar aufhalten – dennoch seien auch die Aussteller kritisch, ob die Messe eine „Perle“ sei (Achim Berg, Microsoft) oder dieses Jahr womöglich „die letzte Chance, eine Weltmesse der IT zu bleiben“ (Stefan Engel, Acer). In einem anderen Beitrag wird auch das beliebte alte Bild vom Messe-Dinosaurier bemüht. Betont wird zudem, dass die Messe an Bedeutung verliere. Den Rest des Beitrags lesen »
In Heide Liebmanns „Nasenfaktor“-Blog gibt es in diesem Jahr einen besonderen Adventskalender unter dem Motto „Mehr Würze ins Marketing“. Hinter jedem Türchen schreibt ein anderer Autor einen Blogbeitrag zu einer Überschrift, die Heide für den jeweiligen Tag vorgegeben hat. Wir sind heute an der Reihe, und unser Motto lautet:
Raffiniert serviert
In einer Welt des Überflusses sind mittlerweile viele Dienstleistungen austauschbar, und bei Produkten gilt das gleiche. Eine Strategie kann sein, einfach ein so begehrter Anbieter zu werde, dass die Kunden lieber bei uns kaufen als bei der Konkurrenz. Um dies zu erreichen, muss man sich natürlich auch vom Wettbewerb abheben. Es wurde schon viel über den besonderen Kundennutzen oder auch das Herausheben des Besonderen geschrieben.
Unser heutiger Ansatz ist: Ausgetretene Pfade verlassen und bewährte Aktionen mit neuen Ansätzen raffiniert servieren. In unserer Beratungspraxis als PR-Agentur erleben wir immer wieder Unternehmen, die alles so machen wie die anderen auch. Der Mitbewerber macht eine Kundenveranstaltung? „Da müssen wir nachziehen.“ Firma XY verschickt Adventskalender? „Das machen wir auch!“ Anbieter YZ ist Mitaussteller auf einer Messe? „Da melden wir uns auch an!“ Grundsätzlich ist dagegen nichts zu sagen. Nur sollte man, wenn man schon abkupfert, gleichzeitig auch noch alle Chancen zur Optimierung nutzen. Unser Plädoyer lautet deshalb: Man muss jede Aktion zu Ende denken und Standardmaßnahmen veredeln! Und dies muss nicht mal teuer sein.
Da es im Marketing immer ums Auffallen und ums Begeistern von Kunden geht, ist es eigentlich verwunderlich, wie blass und mit wie wenig Ideen sich die meisten Unternehmen tatsächlich präsentieren. Langweilige Mailings, uninspirierte Anrufe, dröge Broschüren und statische Webseiten zeugen davon, dass das Marketing tatsächlich noch einiges an „Würze“ vertragen kann. Da wird auf Messen ausgestellt, wo die Vertriebs-Leute vor ihrem Stand stehen und auf Kundschaft warten. Der bessere Weg ist es, sich vorher zu überlegen, wie Aktion man die Besucher auch tatsächlich an den Stand locken kann. Ob dies mit einer Präsentation am Stand verbunden ist, mit einem Gimmick, welches man abholen kann, mit einer Verlosung oder mit einer Showeinlage von Zauberern, Bodypaintern und Co. bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.
- Machen Sie für Messebesucher doch mal eine Schnitzeljagd durch die Messehalle!
- Schicken Sie Teilnehmern von Webinaren/Telefonseminaren im Vorfeld ein Päckchen mit Besprechungskeksen und Tagungsgetränk, weil sie diese ja nicht durch die Leitung reichen können!
- Und von einer Veranstaltung schicken Sie Ihren Kunden und neuen Kontakten eine Ansichtskarte, damit Sie im Gedächtnis bleiben!
Raffiniert servieren heißt, Kunden und Interessenten immer wieder positiv zu überraschen und zu begeistern.
Hinweis in eigener Sache: Unternehmen, die jetzt an ihrer Jahresplanung 2010 für Marketing, PR und Vertrieb basteln, bietet unsere PR-Agentur einen moderierten Workshop mit dem “Blick über den Tellerrand” und vielen kreativen Ideen und Impulsen.
Unser Team ist frisch zurück von der DMS-Expo, einer Fachmesse rund um das Thema Dokumenten-Management, die seit einigen Jahren in Köln veranstaltet wird. (Die Messehallen sind auch heute noch geöffnet – wer ein elektronisches Archivsystem, Workflow-Unterstützung, einen Scanner, Speichermedien oder eine Lösung für die elektronische Signatur benötigt, wird hier fündig!)
Besonders stolz sind wir auf die Umsetzung und die vertrieblichen Erfolge unserer zweistufigen visuellen Messe-Hingucker-Guerilla-PR-Idee bei unserem Kunden ReadSoft. Die Aktion zog sehr viele Besucher an. Überall in den Messehallen waren „Köder“ ausgelegt: Unbedarfte Messebesucher fanden beispielsweise auf dem Fußboden, in Ritzen von Sitzgruppen, auf Zigarettenautomaten oder in den Waschräumen ein Bündel Geldscheine in einer ReadSoft-gebrandeten Geldscheinklammer. Bei näherem Hinsehen wurde schnell klar: Ein Fake! Jedoch bekam jeder ehrliche Finder auch eine Belohnung, denn bei den „Geldscheinen“ handelte es sich schlicht um Gutscheine. Diese konnte man am Stand von ReadSoft eintauschen und sich von einem charmanten Schuhputzer in historischem Ambiente den Messestaub von den Schuhen polieren lassen.

Das obige Bild illustriert, wo man überall die Geldbündel finden konnte… Wer den kompletten Beitrag anklickt, kann weitere Bilder sehen!







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