You are currently browsing the tag archive for the ‘Social-Media-Marketing’ tag.

“Ich bin hier” – via Geolocation-Services informieren immer mehr Menschen ihre Freunde und Kontakte darüber, wo sie sich gerade aufhalten. Mit Facebook-Places geriet das Thema erneut in die Schlagzeilen und wird zum Teil recht kritisch beleuchtet. Unter http://friendticker.de ist auch ein deutscher Geolocation-Dienst am Start. Wir wollten von Dr. Florian Resatsch, einem der Gründer, wissen, wie sich friendticker von anderen Diensten unterscheidet.

Wann ist friendticker gestartet und wie viele Nutzer sind inzwischen angemeldet?

Dr. Florian Resatsch, friendticker

Dr. Florian Resatsch

Dr. Florian Resatsch: Im April dieses Jahres haben wir die App gelauncht. Zu der Nutzeranzahl geben wir noch keine Auskunft. Nur soviel: Jeden Tag gewinnen wir neue User hinzu, die begeistert von den Mehrwerten sind, die wir ihnen bieten.

Worin liegen Ihre Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zum Wettbewerb wie foursquare?

Dr. Florian Resatsch: friendticker ist eine echte Alternative zu anderen Geolocation-Diensten wie Foursquare. Während diese sich bevorzugt auf die Check-In-Funktionen und die spielerischen Elemente konzentrieren, stehen bei uns der Marketing-Aspekt und die damit einhergehenden realen Belohnungen im Vordergrund. Foursquare & Co. bieten ihren treuen Nutzern dagegen kaum Anreize wie beispielsweise Gratis-Produkte. 

Wir sehen in den Partnerschaften mit Händlern und Unternehmen wie Chio Chips unser großes Alleinstellungsmerkmal und sind bestrebt, unser Angebot an Items kontinuierlich auszubauen. Auch Facebook-Places möchten wir anbinden, damit Facebook Check-Ins bei uns in tolle Produkte eingetauscht werden können.   

Geolocation-Services werden oft als Spielerei abgetan. Welche Chancen bieten sie für Unternehmen?

Dr. Florian Resatsch: Unternehmen erhalten mit friendticker einen mobilen Marketing-Kanal über den Sie Ihre Marke optimal kommunizieren können. Durch die Vergabe von Gutscheinen oder Vorteilen wie zum Beispiel einer Tasse Kaffee oder einem Cocktail animieren sie die Nutzer zum Besuch des Ladens oder der Bar. Wer dann mit seiner Leistung beziehungsweise seinem Angebot überzeugt und weitere Kampagnen anbietet, kann so auf einfache Art und Weise Kunden gewinnen und binden.

Viele unserer PR-Kunden sind im Business-to-Business tätig, beispielsweise Softwarehäuser oder Beratungsunternehmen. Sehen Sie auch Möglichkeiten für diese Unternehmen, mit Geolocation zu punkten?

Dr. Florian Resatsch: Durch die genaue Aussteuerung von Kampagnen kann man prinzipiell alle Zielgruppen erreichen. Die Markenbekanntheit ist auch für Softwarehäuser und Beratungsunternehmen wichtig – das kann von friendticker geleistet werden. Beispielsweise könnte man B2B-Pakete als Testversionen für Berater-Check-Ins vergeben. So bringt friendticker für jeden etwas.

friendticker, geolocation, items,
Wo bin ich, und wo sind meine Freunde? Mit friendticker ist man sich jedenfalls ganz nah…

Über friendticker:

friendticker ist eine Kombination aus Social Network, Geolocation-Dienst und Echtzeitsuche, die sowohl über das stationäre Internet als auch über Smartphones wie das iPhone oder Android-Geräte nutzbar ist. Für Unternehmen und Werbetreibende stellt die Anwendung eine mobile Marketingplattform dar, die es ihnen ermöglicht, Kampagnen direkt für die Zielgruppen anzupassen und am Point of Demand mit Kunden zu interagieren. Große Unternehmen und Brands wie DailyDeal, unimall oder das Grand Hotel Esplanade in Berlin profitieren bereits von dem mobilen und individuell gestaltbaren Marketingkanal, den der Location Based Service bietet.

friendticker belohnt Check-Ins der Nutzer mit so genannten ITEMs. Diese virtuellen Güter repräsentieren in Abhängigkeit der Location reale Produkte, welche User ab einer bestimmten Summe erhalten. Die Auswahl der Güter ist den Werbern und Marketingverantwortlichen überlassen, die das zur Unternehmenskommunikation optimal passende Produkt wählen können.

friendticker ist ein Service der servtag GmbH – gegründet wurde das Unternehmen 2008 von Martin Pischke, Dr. Florian Resatsch und Uwe Sandner in Berlin.

Soziale Netzwerke sind regional

Diese Woche haben wir eine interessante Erkenntnis gewonnen: Soziale Netzwerke sind regional. Dabei dachten wir immer, das Internet und auch Social Media werden weltweit genutzt.

Werden sie auch. Allerdings hat die Serviceplan Gruppe herausgefunden, dass zumindest in Deutschland die Sozialen Netzwerke regional unterschiedlich stark verbreitet sind. Beispielsweise werden schüler- und studiVZ in Nord- und Ostdeutschland stark genutzt. Dagegen tummeln sich die Hessen und die Saarländer eher bei wer-kennt-wen. Die musiklastigen Netzwerke myspace und last.fm haben ihre meisten Nutzer in Berlin, Bremen und Hamburg. Die Bayern treffen sich vor allem bei lokalisten.de , die Baden-Württemberger bei kwick. Unternehmen, die mit diesen Netzwerken ihre Zielgruppe ansprechen wollen, sollten also nicht nur auf die Größe achten, sondern auch auf die jeweilige regionale Verbreitung.

Fehler im Umgang mit Social Media

Passend zu unserem Anliegen, Unternehmen die Möglichkeiten der Social-Media-Kanäle näherzubringen, sind wir über diesen Blog-Post gestolpert: Web 2.0: Die größten Fehler der Unternehmen im Mitmachnetz. So haben viele Unternehmen das Prinzip von Social Media noch nicht verstanden. Häufig agieren sie nach dem Motto „Dabei sein ist alles“, ohne sich vorher Ziele der Social-Media-Aktivitäten zu überlegen. Ein weiterer Fehler ist, das Web 2.0 lediglich als weiteren Marketingkanal zu nutzen und einen Monolog zu führen.  Zudem gilt hier, wie in der PR auch, das Engagement ist längerfristig angelegt, Erfolg stellt sich nicht von heute auf morgen ein.

Werbung in Social-Media-Kanälen

Dass sich das Web 2.0 in gewisser Art und Weise auch als Marketingtool nutzen lässt, zeigt eine Studie, die wir auf www.t3n.de entdeckt haben. Dafür wurden die unterschiedlichen Formate wie Bannerwerbung, Newsletter-Links, Corporate Profiles mit Fans und Logos, Corporate Profiles ohne Fans oder Logos, so genannte „Get-“ und „Give-Widgets“ sowie Sponsored Content Ads miteinander verglichen. Während beispielsweise Sponsored Content Ads zwar zur Interaktion mit Nutzern führen, tragen Corporate Profiles zur Kaufentscheidung und Weiterempfehlung bei. Mitglieder von Sozialen Netzwerken nutzen zudem häufig die Möglichkeit, Fan eines Unternehmens oder Produktes zu werden. Banner und Newsletter-Links beeinflussen die Kaufentscheidung ebenfalls positiv. Widgets dagegen werden interessanterweise zwar genutzt und weitergeleitet, aber laden nicht zum Kauf des Produkts ein. Auch hier sollten sich also Unternehmen genau überlegen, welches Ziel sie verfolgen und dementsprechend ihre Kampagne aufbauen.

Das Internet und insbesondere die Social-Media-Kanäle werden für Unternehmen immer wichtiger. Potenzielle Kunden und auch Journalisten bewegen sich hier beispielsweise auf der Suche nach Informationen zu einem Produkt und tauschen sich aus. Um diese Zielgruppe zu erreichen und die Kommunikation über sich im Blick zu behalten oder sogar mitzugestalten, sollten Unternehmen im Web 2.0 präsent und aktiv sein. Denn positive und negative Beiträge verbreiten sich rasend schnell und erreichen zahlreiche Nutzer. Allerdings ist es nicht ganz einfach, im Dschungel des Internets den Überblick über die unterschiedlichen Kanäle zu behalten. (Für Einsteiger in die Thematik bietet Walter Visuelle PR eine kostenlose Social-Media-Beratung im Webinar.) Zudem ist es auch nicht ratsam, planlos überall einen Account anzulegen. Die Aktivitäten im Internet sollten strategisch geplant werden und sich an den Unternehmenszielen orientieren. Hierbei können PR-Agenturen die Unternehmen unterstützen.

Auswahl der Social-Media-Kanäle, Themen festlegen

Zunächst einmal gilt es, die Social-Media-Strategie festzulegen und herauszufinden, welche Kanäle sich für das jeweilige Unternehmen eignen. Dabei ist wichtig, ob die Web-2.0-Aktivitäten lediglich für eine einmalige Aktion oder dauerhaft geplant sind. Zudem muss festgelegt werden, welche Zielgruppe erreicht werden soll: Bestehende oder potenzielle Kunden, Journalisten, potenzielle Bewerber? Wer ist die Zielgruppe und wo bewegt sie sich? Schließlich sollten die Social-Media-Maßnahmen in bestehende PR-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten eingebunden werden. Und was kann man bloggen, twittern oder in den Foren diskutieren? Viele Unternehmen befürchten, nach einer anfänglichen Euphrie womöglich bald keine Themen mehr nachliefern zu können.  Aber Themen aufzuspüren ist natürlich eine der wesentlichen Domänen von PR-Agenturen. Bei der Themenfindung beispielsweise für Kampagnen kann eine Agentur daher sehr gute Unterstützung leisten. Hierfür behält sie sowohl die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen als auch die Diskussionen in den Kanälen des Internets im Blick und liefert kontinuierlich neue Impulse. Den Rest des Beitrags lesen »

…gerade aktuell bei Twitter

Archiv

Wir sind dabei:

Ich mach was mit Büchern
Blogverzeichnis
Markus Walter - Mitglied der Competence Site
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.