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Nach der turbulenten KW19 wirkte KW20 fast schon etwas zahm. Trotzdem gab es auch in den vergangenen Tagen wieder einige spannende Themen, die Blog-Beachtung verdienen. Heute dabei: Xings Annäherung an Facebook, Eindrücke von der NEXT 2011, interessante Zahlen aus dem Social-Media-Trendmonitor von news aktuell, die Top 20 der Social Networks und als Ausklang Social-Media Tipps von Oma!

Xing meets Stream

Was dabei entsteht, wenn sich Xing einem Face(book)lifting unterzieht, lässt sich als Chimäre aus altbekannten Erfolgsrezepten beschreiben. Xing erweitert das bewährte Konzept der Business-Plattform um eine Oberfläche, die ein stärkeres „Live-Feeling“ vermitteln und zu mehr Aktivität unter den Nutzern anregen soll. Am 6. Juni erfolgt der Startschuss für das neue Xing. Den Rest des Beitrags lesen »

Bill Gates@Twitter

Bill Gates@Twitter

Die Ergebnisse einer Studie der Zeitschrift Absatzwirtschaft belegen, dass sich CEOs im Social Web vornehmlich in einem üben – nämlich der Zurückhaltung. Solch eine Zurückhaltung mit reinem Unwissen oder Desinteresse gegenüber dem Kommunikationskanal Social Web zu begründen, würde den Entscheidern oftmals zugerechneten Charaktereigenschaften wie Pioniergeist, Innovationswillen und Querdenkerei  widersprechen. Dass der Geschäftsführer eines etablierten mittelständischen oder handwerklichen Unternehmens, in dessen Absatzmodell das Internet ohnehin keine übergeordnete Rolle spielt, sich (noch) nicht für soziale Medien begeistern muss und kann, wirkt wenig überraschend. Was aber hält CEOs, die in ihrem Unternehmen PR- und Marketingabteilungen beschäftigen und sich der medialen Umwälzungen voll bewusst sein sollten, davon ab, selbst die Fahne des eigenen Hauses in den virtuellen Wind zu halten? Den Rest des Beitrags lesen »

XING hat „Neues aus Ihrem Netzwerk“ erweitert

Das Business-Netzwerk XING hat die Funktionalität „Neues aus Ihrem Netzwerk“ erweitert. Die derzeit über 10 Millionen XING-Mitglieder können jetzt direkt auf der Startseite mit ihren Kontakten kommunizieren, sich selbst und andere über Aktivitäten, Tipps und Neuigkeiten auf dem Laufenden halten sowie Plattform-Inhalte mit ihrem Netzwerk teilen. Wie man es beispielsweise von Facebook her kennt, kann man Statusmeldungen, Event-Teilnahmen oder Neuigkeiten kommentieren, die die eigenen Kontakte veröffentlicht haben. Alle Einträge (auch wenn man liest „Herbert Müller hat 2 neue Kontakte“) lassen sich per Klick als „interessant“ kennzeichnen. Der Vorteil: Mitglieder können Meinungen, Ideen und Anregungen aus dem geschäftlichen Netzwerk der Kontakte verfolgen. Den Rest des Beitrags lesen »

„Text hui – PDF pfui“

„Text ist hui – PDF ist pfui“ – das ist das vorläufige Ergebnis einer aktuellen Twitterumfrage der Kollegen von Open Source PR bei Journalisten und Pro-Blogger. Es sollte herausgefunden werden, wie diese bevorzugt Presseinformationen in ihrem E-Mail-Eingang vorfinden möchten. Das Ergebnis: Die Pressemitteilung als Volltext in der E-Mail ist für 28 Prozent der Befragten das beliebteste Format. Auf diese Weise liegen dem Redakteur alle Informationen sofort und auf einen Blick vor. Platz 2 mit 26 Prozent belegt der kurze Teaser in der Mail mit einem Link zum Volltext im Web. Auf Platz 3 schafft es die erste Version mit einem zusätzlichen PDF im Anhang.

Das Ergebnis der Befragung deckt sich mit unseren Erfahrungen als IT-spezialisierte PR-Agentur. Auch wir versenden den kompletten Text in der E-Mail. Hier wird auch das Bildmaterial verlinkt – mit guter Resonanz. Redakteure von sämtlichen Fachzeitschriften machen gerne Gebrauch von der unkomplizierten Downloadmöglichkeit unter www.presselounge.de.

Praxistipps Online Marketing

Praxistipps Online MarketingOnline Marketing wird immer wichtiger. Unternehmen wenden sich zunehmend mit ihren riesigen Werbebudgets vom klassischen Marketing ab und dem Online Marketing zu. Aktuell konzentrieren sich bereits 20 Prozent auf den Online Markt. Website-Optimierung und Suchmaschinenmarketing sind damit längst keine Fremdwörter mehr und eine Vielzahl an Unternehmen plant, in absehbarer Zukunft ebenfalls ins Onlinegeschäft nachzuziehen. Nun ist ein 70-seitiges PDF-eBook erschienen, welches Sie ganz bequem bei der Marketing-Börse  downloaden können. In ihm finden Sie 28 Fallstudien und Strategien von unter anderem C&A, Hansgrohe, Illy, Mercedes-Benz, Steiff oder Yves Rocher. Diese Unternehmen und viele weitere zeigen in diesem interessanten Heft, wo sich der Einsatz von Online-Marketing lohnt. Auch der immer populärer werdende Bereich der Social Media mit Twitter, Facebook & Co kommt hierbei nicht zu kurz. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Diskussion um Social-Media-Newsrooms hier im Blog und auch im Blog der Hochschule Darmstadt “PR-Fundsachen” hat Christoph Penter zu weiteren Fragen inspiriert. Er fragt:

  • Warum verzichten viele SMNRs auf eine Kommentarfunktion?
  • Was spricht dafür oder dagegen, den SMNR in die Corporate Website zu implementieren?
  • Wie erreicht man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Push- und Pull-Elementen in der Unternehmenskommunikation?
  • Welche Rolle spielt das Corporate Weblog in Verbindung mit dem SMNR?

Haben Sie Erfahrungen zu diesem Thema? Welche Meinung vertreten Sie?

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen, die in der XING-Gruppe Online-PR gestartet wurde.

Welche Social-Media-Strategie verfolgt eigentlich ein IT-Verband? Thomas Keup vom SIBB e.V. hat uns im heutigen Interview viel Spannendes erzählt:

Hallo Thomas, kannst Du unseren Bloglesern in zwei, drei Sätzen kurz den Verband vorstellen?

Zunächst ein dickes Dankeschön, dass Ihr Social Media praktisch aufgreift – und das rund um die IT. Der SIBB e. V. ist der Verband der IT-Industrie in Berlin und Brandenburg. Wir verstehen uns in erster Linie als Dienstleister und Netzwerk für unsere mehr als 120 Mitgliedsunternehmen. Außerdem vertreten wir die Interessen der Softwarehersteller und IT-Dienstleister gegenüber anderen Branchen und der Landespolitik in Berlin und Potsdam. Unsere Industrie hat in der Region fast 4.000 Betriebe mit rund 50.000 Mitarbeitern, die vor allem Software für Unternehmen und Verwaltungen entwickeln und pflegen.

Wie nutzt Du als PR-Fachmann für den Verband die sozialen Netzwerke? Warum geht Ihr diesen Weg?

Thomas Keup

Angefangen hat bei uns alles mit XING. Wir haben uns als Verband für eine interne Gruppe entschieden, weil fast alle unserer Unternehmer, Geschäftsführer, Marketing- und Vertriebsleiter dort ein Profil haben. Spannend wurde es für mich, als ich meinem Geschäftsführer vor fast einem Jahr von Twitter erzählte undwir unseren „Nachrichtenkanal“ starteten. Neben dem Informationsaustausch mit Mitgliedern, Interessenten, IT-Nutzern, Medien und anderen Verbänden hat sich für uns Slideshare zu einer Schlüsselplattform entwickelt, begleitet von Flickr und YouTube.

Unser Vorgehen kann man als „Bottom-up-Strategie“ oder sogar als „U-Boot-Strategie“ bezeichnen. Unterm Strich haben mein Geschäftsführer Peer-Martin Runge und ich begonnen, Soziale Medien und Netzwerke für unseren Verband zu erschließen. Es gab dazu weder einen Vorstandsbeschluss noch eine zentrale Verbandsstrategie. Vielleicht ist dies am Anfang tatsächlich einer der Erfolg versprechenden Wege. Schließlich sind es auch bei unseren Mitgliedsfirmen eher die Mitarbeiter, die ihre Unternehmen öffnen und vernetzt kommunizieren.

Welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht?

Ich fange bei XING an: Über unsere Gruppe haben sich viele unserer Mitglieder und Partner direkt vernetzt. Über die Foren haben unsere zehn Arbeitskreise die Chance, sich online auszutauschen und gemeinsame Treffen zu vereinbaren. XING wird aus meiner Sicht vor allem als Anlaufpunkt für die erste Vernetzung genutzt, um sich dann persönlich zu treffen. Mit der Öffnung von XING für externe Dienste, wie Slideshare oder Twitter, gewinnt die Plattform aus meiner Sicht auch bei Nutzern an Bedeutung, die nicht den ganzen Tag vernetzt im Web unterwegs sind.

Die Highlights unserer Social-Media-Aktivitäten sind zweifelsfrei Twitter und Slideshare. Nach anfänglicher Skepsis über Sinn und Zweck eines eigenen „Nachrichtenkanals“ fragen unsere Vorstände mittlerweile gezielt nach, ob wir aktuelle Infos auch schon getwittert haben. Außerdem trauen sich die ersten Mitgliedsfirmen wie die NETFOX AG selbst auf das „Nachrichtenparkett“. Aus meiner Sicht mit überraschend positiven Erfahrungen, wie schnell sie dort „Zuhörer“ gewinnen, die sich für ihre Themen interessieren.

Der „Überflieger“ in unseren Social-Media-Relations ist Slideshare. Viele Firmen präsentieren sich bei Kunden, auf Messen und Kongressen mit Folien. In unseren Arbeitskreisen stellen Mitglieder neue Möglichkeiten zu Management, Marketing und Technologien mittels Slides vor. Mit Slideshare machen wir dieses Know-how unserer Experten einem breiten Publikum zugänglich. Und das wird sehr gern angenommen. Mittlerweile vernetzen sich Unternehmen über Slideshare auch untereinander, sodass erste Netzwerkeffekte zu sehen sind.

Größere Skepsis gab es bei Flickr und YouTube. Hier steht nicht selten das gelernte Verhalten im Weg. Mit der Veröffentlichung unserer Fotos vom IT-Branchentag „Open Day Berlin“ auf Flickr hat sich die Stimmung von ‚Fotos sind Privatsache’ zu ‚Kann ich die auch nutzen’ gewandelt. Bei YouTube sind wir als SIBB e. V. noch nicht ganz da, wo ich es mir vorstelle. Ich glaube, desto mehr IT-Firmen selbst Webcasts für Ihr Marketing erstellen, umso interessanter wird die Videoplattform auch für kleinere und mittlere Softwarefirmen.

Welche Themen kommunizierst Du? Fällt es Dir leicht, Content zu generieren?

Unsere Themen drehen sich um Informationstechnologien, die Firmen und Verwaltungen helfen, ihre Arbeit schnell, sicher und möglichst günstig zu erledigen. Zum Anderen geht es für uns als SIBB e. V: um die Bedingungen unserer Mitgliedsunternehmen in Berlin und Brandenburg – und damit um Landespolitik, Wirtschaftsförderung und die wirtschaftliche Situation. Während unsere klassische PR eher gezielt einzelne Themen durch Mitteilungen, Pressetermine, Interviews oder Präsentationen ins Gespräch bringt, sind wir in den Sozialen Medien nur ein Partner, der Themen generell – und damit breiter – aufgreift, initiiert und gemeinsam diskutiert.

Bei Twittermeldungen greifen wir zu mindenstens 80 Prozent auf News anderer Twitterati zurück. Dies sind regionale Tageszeitungen und IT-Onlinemedien, Firmen – von unseren Mitgliedern einschl. Microsoft und IBM – ebenso, wie Blogger, „Techis“ oder andere Verbände. Wenn der BITKOM eine gute Meldung bringt, twittern wir diese auch in unsere Community. Bei Präsentationen sind unsere zehn Arbeitskreise die „Fundgrube“ Nummer 1 für spannende Themen und bei Fotos nutzen wir in erster Linie unsere Events. All dies kann und wird sich sicherlich weiterentwickeln.  

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Kurz vor den Osterfeiertagen präsentieren wir wieder ein aktuelles Interview aus unserer Social-Media-Reihe. Diesmal mit dabei: Petra Schuseil, Coach aus Frankfurt/Main – die Expertin für das Thema “Lebenstempo”!

Liebe Petra, kannst Du Dich bitte unseren Bloglesern in einem Elevator-Pitch vorstellen?

Ich unterstütze Berufstätige und Selbständige darin, authentisch und selbstbewusst ihre Berufung mit Herzblut zu füllen – und das im eigenen Lebenstempo.  

 

Petra Schuseil

Wie kamst Du auf die Idee, in Social Networks aktiv zu werden, und wie nutzt Du sie?

Im Sommer 2008 habe ich mit meinem Mann noch in Hongkong gelebt. Ich hatte viel Zeit, mich um meine Positionierung als Coach zu kümmern. Bei Monika Birkner, meiner geschätzten Coach- und Blog-Kollegin, habe ich mein erstes Online-Seminar mitgemacht. Von ihr und von anderen TeilnehmerInnen hörte ich vom Social Networking … ich war 2008 noch völliger Laie. Ich habe erste Artikel für meinen Lebenstempo-Blog geschrieben und gepostet und mich bei Xing angemeldet. Twitter kam später dazu.

 Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Zum einen habe ich gemerkt, „das geht ja leicht mit dem Bloggen“. Ich habe mir alles selbst beigebracht. Ich habe sogar zwei Blog-Paraden initiiert. Für Xing habe ich einige gratis E-Mail-Tipps von Joachim Rumohr  zu Herzen genommen, auch mal ein Telefonseminar mit ihm mitgemacht und mein Profil optimiert. Die „Über-mich“-Seite soll meine Leser lebendig informieren. Die wichtigste Erfahrung, die ich in den letzten Monaten gemacht habe: Ich wusste nicht, dass ich eine Netzwerkerin mit Herzblut bin. Das kommt daher, weil mich Menschen interessieren und vor allem ihre Geschichten. Ich habe interessante Menschen kennengelernt. Es fällt mir sehr leicht mit anderen in Kontakt zu kommen. Eine weitere Erfahrung ist, dass die Lesestatistik immer auch mit dem jeweiligen Thema korrespondiert, das ich anbiete … Ich kann sehr schön erkennen, welche Geschichten und Artikel meine Leser bevorzugen und welche nicht so interessant sind.

Du hilfst Menschen bei der Suche nach dem eigenen Genius. Gibt es Zusammenhänge zwischen dem eigenen Genius und der Authentizität in Social Networks?

Dazu mag ich ganz kurz erklären, was ich unter dem Genius verstehe. Der Hintergrund meines Wissens kommt zunächst von meinem Lehr-Coach Wolfram Jokisch von http://www.corework.de. Er hat das Buch von Dick Richards „Weil ich einzigartig bin“ in Workshop-Qualität umgesetzt. Dick Richards behauptet, jeder hat einen Genius und jeder hat auch nur EINEN Genius. Der Genius ist das Leitmotiv, das uns schon ein Leben lang begleitet in all unserem Handeln und Sein. Er ist die Antwort auf den roten Faden im Leben und wird in zwei oder drei Worten ausgedrückt. Meist in einem Substantiv plus einem Verb. Also zum Beispiel„das Besondere sehen“, „Informationen sammeln“, „die Welt entdecken“ oder mein Genius heißt „nach Perlen tauchen“. (Ich biete hierzu übrigens regelmäßig Workshops an ;-) ) Unser Genius gibt uns innere Kraft und Ausrichtung, wenn wir ihn dann entdeckt haben. Es gibt keinen Grund mehr, sich zu verzetteln. Denn der Genius will genährt werden. Welches Umfeld benötige ich also, um mein Leitmotiv ausleben zu können. Wolfram Jokisch sagt, der Genius ist die Rückseite der eigenen Berufung. Wenn also zum Beispiel „Menschen beraten“ eine Geniusaussage wäre, stellt sich die Frage: In welchem Beruf kann ich meinen Genius ausleben? Hinzu kommen dann noch die Kernkompetenzen und Interessen, um diese Frage zu beantworten.

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